Mittwoch, 19. April 2017

Quark-Ananaskuchen

Man könnte diesen Kuchen auch "Tulpen im Schnee" nennen, dann würde er wunderbar zur aktuellen Wetterlage passen. Ja, es stimmt, wenn ich aus dem Fenster sehe, ist es weiß. Nicht überall, aber doch ausreichend. Da essen wir lieber etwas Ananaskuchen und träumen von wärmeren Tagen. Ich habe hier einen kleinen Kuchen gemacht, ihr könnt das Rezept aber verdoppeln, dann solltet ihr eine Springform mit 23 cm benutzen.

You could name this cake "Tulips in the snow", then it would fit perfectly the current weather. Yes, it is true, when I look outside the window it is white. Not everywhere, but still enough. So we better eat some pineapple cake and dream of warmer days. I made a small cake here, but you can double the recipe. Then you should bake it in a 23 cm springform pan.


Quark-Ananaskuchen

Teig:
60 gr Butter
40 gr Zucker
10 gr Vanillezucker
1 Ei
60 gr Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Belag:
1 EL Lemon Curd*
1 Dose Ananas in Scheiben
(140 gr Abtropfgewicht)

250 gr Quark (40%)
10 gr Vanillezucker
150 gr Schlagsahne

*gekauft oder selbstgemacht wie z.B. hier

Für den Teig Butter und Zucker aufschlagen, das Ei hinzufügen. Dann das gesiebte Mehl, Backpulver und Salz unterrühren. In eine gefettete Springform (ø 15 cm) geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C ungefähr 15 Minuten backen. Abkühlen lassen, eventuell begradigen.

Die Ananas abtropfen lassen, den Saft auffangen. Die Sahne steifschlagen und mit dem Vanillezucker unter den Quark heben.

Den Boden mit einigen Löffeln Ananassaft tränken, dann mit dem Lemon Curd bestreichen. Die Ananas darauf verteilen. Den Kuchen mit zwei Dritteln der Quarkmasse bestreichen. Den Rest aufteilen und mit Lebensmittelfarbe grün und gelb einfärben und Tulpen und Blätter aufspritzen.

Curd cheese-pineapple cake

Batter:
60 gr butter
40 gr sugar
10 gr vanilla sugar
1 egg
60 gr flour
1/2 tsp baking powder
1 pinch of salt

Filling:
1 tbsp Lemon Curd*
1 can pineapple in slices
(140 gr drain weight)

250 gr curd cheese (40%)
10 gr vanilla sugar
150 gr heavy cream

*store bought or homemade like e.g. here

For the batter cream together butter and sugar, then add the egg. Stir in the sifted flour, baking powder and salt. Fill into a greased springform pan (ø15 cm) and bake in the preheated oven at 175°C for about 15 minutes. Let cool, level if necessary.

Drain the pineapple catching the juice. Whip up the heavy cream and fold it with the vanilla sugar into the curd cheese.

Brush the cake with some of the pineapple juice, then spread the Lemon Curd on top. Distribute the pineapple slices. Spread two thirds of the curd cheese mix on top.
Divide the remains and tint them green and yellow with some food coloring, then pipe tulips and leaves.


Die Tulpen habe ich mit meiner Spezialtülle gespritzt, ich kann mir aber auch andere Blümchen hübsch darauf vorstellen.

I piped the tulips with my Russian tip, but I can imagine other flowers to be pretty as well.


Ananas aus der Dose ist in diesem Fall besser, weil man zum einen den Saft zum Tränken benutzen kann und die Scheiben den Quark geschmacklich nicht negativ verändern.
Die Enzyme, ihr wisst schon..

Canned pineapple is better in this case, because you have the juice to brush the cake layer and the slices won't change the taste of the curd cheese in a negativ way.
It's the enzymes, you know...


Mittwoch, 12. April 2017

Erdnussbutter-Trüffel

Braucht ihr noch eine Idee für etwas Selbstgemachtes im Osternest? Wie wäre es zum Beispiel mit leckeren Trüffeln? Diese hier sind mit Erdnussbutter und wirklich superlecker.
Ich glaube nicht, dass bis Sonntag noch welche da sind. Zum Glück sind sie schnell gemacht, so dass Nachschub nicht weit ist.

Do you need an idea for something homemade in the easter basket? How about some delicious truffles? These are made with peanut butter and really awesome. I don't believe that they will last till Sunday. Fortunately they are made very quickly so fresh supply is not far away.


Das Rezept habe ich von thekitchn.com. Das Grundrezept wird mit verschiedenen Zutaten aufgepeppt, so dass die Trüffel verschiedenen Schokoriegeln ähneln. Eigentlich wollte ich die Snickers Trüffel machen, hatte aber keine Karamellsoße da und war zu faul eine so kleine Menge zu kochen. Zu Testzwecken habe ich nämlich erstmal ein halbes Rezept gemacht.

The recipe is from thekitchn.com. The basic recipe is jazzed up with different ingredients, so that the truffles resemble different chocolate bars. Actually I wanted to make the Snickers truffles, but I didn't have caramel sauce on hand and I was too lazy to cook such a small amount. For test reasons I only made half of the recipe.


Trüffel Grundrezept

140 gr Schokolade 
80 ml Sahne
1/2 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Zusatz:

2 EL (30 ml) Erdnussbutter
1/4 TL Salz

Kakaopulver

Die Schokolade fein hacken, die Sahne erhitzen und über die Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann Salz und Vanilleextrakt unterrühren bis die Masse glatt ist. Damit ist die Trüffelbasis fertig. Für Erdnussbutter Trüffel nun noch die Erdnussbutter und das zusätzliche Salz unterrühren. Die Masse zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit einem Löffel (oder Melonenausstecher) Portionen abstechen und zu Kugeln rollen. Im Kakaopulver wälzen.
Luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Truffle Base

140 gr chocolate 
80 ml heavy cream
1/2 tsp vanilla extract
1 pinch of salt

Addition:

2 tbsp (30 ml) peanut butter
1/4 tsp salt

cocoa powder

Chop the chocolate, heat the heavy cream and pour it over the chocolate. Let sit for a moment, then stir in the salt and vanilla until smooth. The truffle base is ready now. To make peanut butter truffles now stir in the peanut butter and the additional salt. Cool in the fridge for two hours. With a spoon (or a melon baller) scoop portions and roll them into balls. Then roll them into the cocoa powder.
Keep refrigerated in an airtight box.


Irgendwann werde ich definitiv die Snickers Trüffel machen. Die anderen Varianten sehen aber auch nicht schlecht aus.....

Someday I will definitely make the Snickers truffles. But the other variations don't look that bad as well......



Mittwoch, 5. April 2017

Apfeltarte mit Frischkäseguss

Nach den üppigen Geburtstagstorten (meine Schoko-Vanille war nicht die einzige) musste etwas leichteres her. Am besten mit Obst. Damit der Wechsel aber nicht zu krass ist, habe ich dann noch einen Frischkäseguss dazu gemacht. Sonst wäre der Kuchen ja zu gesund gewesen!

After those opulent birthday cakes (my Chocolate-Vanilla was not the only one) we needed something lighter. Best with fruit. But to make the change not too heavy I made a custard topping with cream cheese. Otherwise the cake would have been way too healthy!


Apfeltarte mit Frischkäseguss
ø 23 cm

Teig:
100 gr Mehl
65 gr Walnüsse, gemahlen
80 gr Butter
25 gr Zucker
1/2 TL Salz

Guss:
115 gr Frischkäse
50 gr Milch
1 Ei
30 gr Vanillezucker

2 Äpfel (z.B. Pink Lady)

Aus den Teigzutaten einen glatten Teig kneten und eine Stunde kühlen. Ausrollen und in eine Tarteform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180° 15 Minuten blindbacken. Die Zutaten für den Guss miteinander verrühren. Die Äpfel waschen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Dekorativ auf dem vorgebackenen Boden verteilen, dann den Guss darüber geben und weitere 25 Minuten backen.

Apple tart with Cream cheese custard
ø 23 cm

Dough:
100 gr flour
65 gr walnuts, ground
80 gr butter
25 gr sugar
1/2 tsp salt

Custard:
115 gr Cream cheese
50 gr milk
1 egg
30 gr vanilla sugar

2 apples (e.g. Pink Lady)

Knead a smooth dough from all dough ingredients and chill for one hour. Roll out and line a tart pan with it. Blind bake in the preheated oven at 180°C for 15 minutes. Whisk together the ingredients for the custard. Wash and core the apples, then cut them in thin slices. Arrange them decoratively on the prebaked shell, pour the custard over them and bake the cake for another 25 minutes.


Mittwoch, 29. März 2017

Schoko-Vanille Drip Cake

März ist bei uns immer Geburtstagszeit und deshalb habe ich eine hübsche Torte gebacken. Ich habe mich für die klassische Kombination Schokolade und Vanille entschieden, weil die eigentlich jeder mag. Wenn ihr kein Agaranta bekommt, könnt ihr auch Gelatine benutzen (ich schätze Mal drei Blätter? Aber nicht mitkochen!!). Die Böden am besten zwei Tage vor dem Servieren backen, am nächsten Tag füllen und am Serviertag die Glasur und Deko daraufsetzen. Der Kuchen ist dann schön durchgezogen und man hat nicht so viel Stress.

March is birthday time at our house and that is why I made this pretty cake. I decided to go for the classic combination of chocolate and vanilla because almost everybody likes it. If you can't get the Agaranta, you can use gelatine instead (I guess three sheets? But do not cook!!). Make the cake layers two days prior to serving, fill on the next day and put the glaze and decoration on top on the serving day. Then the cake is soaked through and you do not have that much stress.


Schokokuchen
ø 23 cm

225 gr Butter
300 gr Zucker
2 Eier
340 gr Mehl
115 gr Kakao
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Salz
200 gr Saure Sahne
1 EL Vanilleextrakt
ca. 150 ml Milch

Butter und Zucker schaumig schlagen, die Eier einzeln hinzufügen. Die trockenen Zutaten sieben, Saure Sahne, Vanille und Milch verrühren. Abwechselnd unterrühren. Sollte der Teig noch sehr fest sein, ein wenig Milch hinzufügen. In eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C 55-60 Minuten backen.
Kuchen komplett abkühlen lassen, dann drei Böden schneiden.

Chocolate cake
ø 23 cm

225 gr butter
300 gr sugar
2 eggs
340 gr flour
115 gr cocoa
2 tsp baking powder
tsp baking soda
tsp salt
200 gr sour cream
tbsp vanilla extract
about 150 ml milk

Cream the butter and sugar, then add the eggs one at a time. Sift together the dry ingredients and stir together sour cream, vanilla and milk. Add alternating. If the batter is to stiff, add some more milk. Fill into a greased springform pan and bake in the preheated oven at 175°C for 55-60 minutes.
Let the cake cool completely, then cut into three layers.


Vanillecreme

500 ml Milch
100 gr Zucker
50 gr Stärke
15 gr Vanillezucker
4 gr Agaranta (pflanzliches Geliermittel)
1 EL Vanilleextrakt

400 ml Sahne 
8 gr Stärke
8 gr Puderzucker

400 ml Milch erhitzen, Zucker, Stärke, Vanillezucker und Agaranta mit der restlichen Milch glattrühren. In den Topf geben und zu einem dicken Pudding kochen. Vom Herd nehmen, Vanilleextrakt unterrühren und in eine Schüssel geben. Mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf dem Pudding damit keine Haut entsteht) und komplett auskühlen lassen.
Die Sahne mit der Stärke und dem Puderzucker steifschlagen. Den Pudding durchrühren und durch ein Sieb zur Sahne geben. Vorsichtig vermengen.

Montage

Zwei Tassen Espresso kochen, abkühlen.
Den ersten Boden mit Espresso tränken, dann die Creme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen, ebenfalls tränken und mit Creme bestreichen. Dritten Boden aufsetzen und eine dünne Schicht Creme als Crumbcoat auftragen. Den Kuchen eine halbe Stunde im Kühlschrank setzen lassen, dann mit der restlichen Creme glatt einstreichen.

Vanillacream

500 ml milk
100 gr sugar
50 gr starch
15 gr vanilla sugar
4 gr Agaranta (vegetable gellant)
1 tbsp vanilla extract

400 ml heavy cream 
8 gr starch
8 gr powdered sugar

Heat 400 ml of milk, stir together the sugar, starch, vanilla sugar, Agaranta and remaining milk. Add to the sauce pan and cook a thick custard. Remove from heat, stir in the vanilla extract and fill into a bowl. Cover with cling film (directly on the custard so no skin is forming) and let cool completely. Beat the heavy cream with the starch and powdered sugar to stiff peaks. Mix the custard and spread it through a sieve onto the cream. Fold in carefully.

Assembly

Brew two espressos, let cool.
Brush the first layer with espresso, then spread the cream on top. Set the next cake layer, brush also and spread the cream. Set the last layer on top, then spread the whole cake with a thin layer of cream as crumb coat. Let the cake rest for half an hour in the fridge, then apply the remaining cream in a smooth layer all around.


Mikrowellen Glasur

90 gr Zartbitterschokolade, gehackt
30 gr Butter
10 gr Glukosesirup
2 TL Wasser

Alle Zutaten langsam in der Mikrowelle erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist. Glatt rühren, etwas abkühlen lassen und auf dem dekorativ auf dem Kuchen verteilen (mit den Drips beginnen, dann die Fläche ausfüllen und glätten). Mit Schokodeko verzieren.

Microwave Glaze

90 gr bitter sweet chocolate, chopped
30 gr butter
10 gr glucose sirup
2 tsp water

Slowly heat all ingredients in the microwave until the chocolate is molten. Stir until smooth,  let cool slightly, then spread decoratively on the cake (start with the drips, then fill the top and smooth it out). Garnish with chocolate decoration.

Donnerstag, 23. März 2017

Chocolate Chip Cookies

Das Rezept von Sugarbelle für Chocolate Chip Cut-Out Cookies wollte ich schon lange Mal testen. Endlich habe ich es geschafft. In meinen Keksen sind leider weniger Chocolate Chips, da ich nicht genügend zu Hause hatte. Und das erste Blech habe ich zu früh rausgenommen, da waren sie noch ein bißchen blass. Das zweite war aber besser!

I wanted to try the recipe for Chocolate Chip Cut-Out Cookies by Sugarbelle for a long time. Finally I made it. Unfortunately there are less chocolate chips in my cookies, because I did not have enough at home. And I took out the first tray too early, the cookies were a little too pale. The second was better!


Chocolate Chip Cookies

1 cup (225 gr) Butter
1/3 cup (75 gr) Zucker
1/2 cup (100 gr) brauner Zucker
1 Eigelb
2 TL Vanilleextrakt
2-2 1/2 cups (270gr-335gr) Mehl
1/2 TL Salz
100 gr Chocolate Chips

Butter und beide Zucker aufschlagen, dann das Eigelb und den Vanilleextrakt unterrühren.
Das Salz und das Mehl nach und nach hinzufügen bis ein glatter Teig entsteht (ich habe nur 270 Gramm Mehl verwendet). Dann die Chocolate Chips einarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen. Ausrollen, ausstechen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C 10-12 Minuten backen.

Chocolate Chip Cookies

1 cup (225 gr) butter
1/3 cup (75 gr) sugar
1/2 cup (100 gr) brown sugar
1 egg yolk
2 tsp vanilla extract
2-2 1/2 cups (270gr-335gr) flour
1/2 tsp salt
100 gr chocolate chips

Cream butter and both sugars, then add the egg yolk and vanilla extract. Add the salt and flour cup per cup until you have a smooth dough (I used only 270 grams flour). Then knead in the chocolate chips. Wrap the dough in cling film and chill for 30 minutes. Roll and cut out, then bake in the preheated oven at 175°C for 10-12 minutes.



Die Kekse schmecken gut. ABER: der Teig hat sich gut ausrollen und ausstechen lassen, im Ofen sind sie aber ganz schön breit gelaufen. Es handelt sich ja auch um ein Rezept, das noch mit Royal Icing verziert werden soll. Und dafür ist es mir auch zu süß.
Als einfache Kekse kann man sie aber durchaus gut essen.

The cookies taste good. BUT: the dough is easy to roll and cut out, but they were spreading a lot in the oven. It is a recipe, which is meant to be decorated with royal icing. And for this purpose it is too sweet in my opinion. But as simple cookies they are really fine.


Mittwoch, 15. März 2017

Zwetschgentarte nach Christophe Felder

Nicht traurig sein, aber heute gibt es kein neues Rezept. Ich wollte nämlich mal wieder etwas aus meinen Backbüchern ausprobieren. Es wurde die Zwetschgentarte von Christophe Felder aus "Die Hohe Schule der Patisserie". Es ist gleich das erste Rezept im Buch. Wenn ihr ein wenig sucht, könnt ihr es bestimmt im Internet finden.

Don't be sad, but today I have no new recipe. I wanted to try another recipe from my baking books and I chose the prune tart from "Mastering The Fundamentals of French Pastry" by Christophe Felder. It is the very first recipe in the book. If you search a little, you can certainly find it on the internet.


Eigentlich werden frische Zwetschgen verwendet, ich hatte mir aber extra eine Tüte mit einzelnen Hälften für genau diese Zwecke eingefroren. Und es hat auch sehr gut geklappt. Ich habe die Zwetschgen leicht antauen lassen, dann eingeschnitten und auf dem Boden verteilt. Und wie man sehen kann: kein Unterschied zu frischen.

Actually you have to use fresh prunes for it, but I froze a bag of separate halves extra for this purpose. And it worked pretty good. I let the prunes thaw a little, then incised them and arranged them on the crust. And as you can see: no difference to fresh ones.


Geschmacklich war die Tarte sehr lecker. Nicht zu süß und durch die Verwendung von Semmelbröseln auch nicht durchgeweicht. Mir persönlich war es aber ein wenig zu viel Teig, ich würde ihn nächstes Mal ein wenig dünner machen. 
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau!

The taste of the tart was very delicious. Not too sweet and because of using bread crumbs not soaked through. For me, personally, the crust was a little bit too thick, I would make it next time a little bit thinner.
But that is wailing on high level!


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Mittwoch, 8. März 2017

Aqua Faba Schokomousse

Habt ihr schon Mal von Aqua Faba gehört? Das ist die trübe und leicht seltsam riechende Flüssigkeit in der z.B. Dosenkichererbsen herumschwimmen.
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum in aller Welt man das in Schokomousse rühren sollte. Die Antwort ist einfach: Aqua Faba dient als exzellenter Eiweißersatz.
Und darüber freuen sich nicht nur Veganer tierisch; auch Eiklarallergiker und Leute, die kein rohes Ei essen sollten.

Have you ever heard about aqua faba? This is the murky and slightly strange smelling liquid in which e.g. canned chick peas float around.
Now you are asking yourself, why on earth someone should stir that into  chocolate mousse. The answer is simple: aqua faba is an excellent egg white substitute.
And not only Vegans are pleased as Punch about this; persons allergic to egg white and people who shouldn't eat raw eggs, too.


Durch die Proteine und Stärke im Kichererbsenwasser lässt es sich zu wunderbarem festen Schaum aufschlagen. Wie Eiklar (siehe Bild unten). Und keine Angst, der Schaum schmeckt eigentlich nach nichts. Wie Eiklar. Man kann damit natürlich nicht nur Mousse machen: im Netz gibt es viele weitere Rezepte damit.

Because of the proteins and starches in the chick pea water, you can whip it into a wonderful firm foam. Like egg white (see pic below). And you don't have to be afraid, the foam tastes almost like nothing. Like egg white. You are of course not limited to making mousse: you can find lots of recipes on the internet.


Aqua Faba Schokomousse
4 Portionen

120 ml Aqua Faba (= Flüssigkeit einer Dose)
2 TL Puderzucker
100 gr Zartbitterschokolade
1 TL Vanilleextrakt (optional)

Die Schokolade fein hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen. Das Aqua Faba schaumig schlagen, dann den gesiebten Puderzucker hinzufügen und weiterschlagen, bis ein fester Schaum entstanden ist.
Ein Drittel des Schaums zur Schokolade geben und unterheben, falls gewünscht, die Vanille hinzufügen. Dann die Mischung vorsichtig unter den restlichen "Eischnee" heben und in Gläser füllen. Abgedeckt mindesten 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Aqua Faba chocolate mousse
4 servings

120 ml Aqua Faba (= liquid from one can)
2 tsp powdered sugar
100 gr semi-sweet chocolate
1 tsp vanilla extract (optional)

Chop the chocolate and melt it in a bowl over simmering water. Set aside and let cool slightly. Beat the aqua faba until foamy, then add the sifted powdered sugar and beat to stiff peaks. Fold one third of the foam into the chocolate, then add the vanilla if you like. Fold this mixture gently under the remaining "meringue" and fill it into small jars. Cover and put for at least 30 minutes into the fridge.



Ich bin sehr begeistert, die Mousse ist luftig leicht und herrlich schokoladig. Kein Mensch kommt darauf, dass Kichererbsenwasser darin enthalten ist.
Auch nach zwei Tagen im Kühlschrank war die Mousse noch perfekt, kann also auch gut vorbereitet werden. Die gibt es sicher öfter - ich werde wohl auch mal Milchschokolade und weiße Schokolade testen.

PS: Bitte nicht die Kichererbsen wegwerfen! 😀
Aqua Faba kann auch eingefroren und dann aufgeschlagen werden.

I am really thrilled, the mousse is fluffy, airy and chocolatey. No one can guess, that there is chick pea water inside. Even after two days in the fridge, the mousse was still perfect and is therefore good to prepare. I will make this more often - and I want to try it with milk chocolate and white chocolate, too.

PS. Please don't throw away the chick peas! 😀
You can freeze the aqua faba and whip it up after thawing.