Dienstag, 30. Dezember 2014

Macarons salés

Macarons sind toll: die sehen immer zum anbeissen aus und sind total niedlich. Leider sind sie auch sehr, sehr süß, weshalb sie der Großteil meiner Familie nicht mag. Und in diesem Fall schaffe es nicht mal ich den Zucker zu reduzieren, sie werden sonst einfach nichts.
Als ich daher von herzhaft gefüllten Macarons gehört habe, war ich sofort interessiert.

Macarons are awesome: they look scrumptious and are totally cute. Unfortunatelly they are very, very sweet. And that is why most of my family members don't like them. And in this case not even me is able to reduce the amount of sugar, they won't work.
So I was really interested, when I heard of savory filled macarons.


Von den vielen Möglichkeiten habe ich mir nun eine Variante mit Ziegenfrischkäse ausgesucht. Den esse ich auch gerne mit Honig und Thymian, das konnte ich mir schon vorstellen. Wie die süßen Macarons allerdings mit einer Fischfüllung passen, weiß ich nicht. Oder Oliventapenade? Foie gras ist auch beliebt, kommt für mich aber definitiv nicht in Frage. Die armen Gänse..... 

There are a lot of possibilities so I chose a variety with goat cream cheese. I like to eat it with honey and thyme, so I could imagine this would fit. How the sweet macarons go with a fishy filling, I don't now. Or olive tapenade? Foie gras seems to be popular, too, but this is definitely not for me. The poor geese...


Ich benutze das Grundrezept von Tartelette, wie zum Beispiel hier.

Macarons

110 gr fein gemahlene Mandeln
200 gr Puderzucker
90 gr Eiweiß
20-25 gr Zucker

Mandeln und Puderzucker mischen, Eiweiß und Zucker steif schlagen, bis sich Spitzen bilden. Die Mandel-Zucker-Mischung unterheben und in einen Spritzbeutel füllen. Tupfen auf mit Backpapier belegte Bleche spritzen und 30 Minuten antrocknen lassen. Bei 140°C im vorgeheizten Ofen 15-20 Minuten backen. 
Eine gut bebilderte Anleitung dazu hat bakerella gemacht.

Ziegenfrischkäse mit ein wenig Sahne geschmeidig rühren, Thymian dazugeben und die Macarons damit füllen. Bald servieren, damit die Schalen nicht aufweichen.

I use the basic recipe from tartelette, like for example here.

Macarons

110 gr finely grounded almonds
200 gr powdered sugar
90 gr egg whites
20-25 gr sugar

Mix almonds and powdered sugar, beat egg whites and sugar until stiff peaks form. Fold in the almond-sugar mixture and fill it into a piping bag. Pipe spots on baking trays lined with baking paper and let them dry for 30 minutes. Bake in the preheated oven at 140°C for about 15 to 20 minutes.
Bakerella made a nice tutorial with pictures.

Mix goat cream cheese with some heavy cream to make it smooth, then add thyme. Fill the macarons and serve them soon, so the shells won't get soft.


Tartelette lässt das Eiweiß altern; das mache ich nicht und es funktioniert trotzdem. Außerdem lasse ich die Schale an den Mandeln. Wenn die Macarons nichts werden, liegt es meistens an der Trockenzeit vor dem Backen oder der Backtemperatur. Ich fürchte, da muss man seine persönlichen Erfahrungen machen.

Die Macarons haben mir sehr gut geschmeckt, sind aber immer noch sehr süß.
Auf einem Silvesterbüffet kann ich sie mir gut vorstellen. Und damit wünsche ich euch nun
einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Tartelette uses egg whites, that have been aged; I don't do this and it works fine. Besides I don't blanche the almonds. If the macarons fail, it is mostly the drying time prior to baking or the baking temperature. I am afraid you have to make your own experiences in this case.

I really liked the macarons, but they are still very sweet.
I can imagine them on a New Year's Eve buffet. And so to everybody
Happy New Year!


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!


Weiße Weihnachten hatte ich mir gewünscht, daraus ist leider nichts geworden...also habe ich mir ein paar Schneeflöckchen gebacken. Das Rezept bekommt ihr aber erst im nächsten Jahr! Ihr habt bestimmt noch genug Vorbereitungen zu treffen, deshalb wünsche ich euch 
Frohe Weihnachten und besinnliche Festtage!

I wanted to have a white christmas, but that didn't happen...so I baked some snow flakes. But you will get the recipe not until the next year! You surely have to make lots of preparations, so I wish you
Merry christmas and seasons's greetings!


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Lebkuchenmännlein

Das Rezept für diese Lebkuchenmännlein habe ich in einem Roman gefunden: "So finster, so kalt" von Diana Menschig. Während des Lesens war ich immer wieder von dem Wunsch beseelt, das Rezept vom Anfang des Buches auszuprobieren. Andererseits war das Buch so spannend, dass ich die Lektüre nicht unterbrechen wollte. Das Buch ist beendet und hier sind meine Männlein!

I found the recipe for these gingerbread men in a novel: "So finster, so kalt" by Diana Menschig. While reading I had the wish to try the recipe from the beginning of the book. On the other hand, the book was so exciting, that I didn't wanted to stop reading. The book is finished and here are my gingerbread men!




Es handelt sich um einen eher lebkuchenähnlichen Teig, der total lecker schmeckt. Das Rezept stammt übrigens von der Oma der Autorin. Da ich keinen Männchen-Ausstecher habe, habe ich einfach den Voodoo doughnut- Schnitt ein bißchen angepasst.
Aus dem ausgerollten Teig werden Rechtecke geschnitten, zwei Schnitte für den Kopf (und die Arme) einer für die Beine, ein bißchen zurechtdrücken und voilà: 
Lebkuchenmännlein!

It is not a real gingerbread dough, but it is totally delicious. By the way, the recipe is from the author's grandma. I don't own a gingerbread man cookie cutter, so I adapted the Voodoo doughnut cutting technique a little bit. Cut out rectangles from the rolled dough, then make two cuts for the head (and the arms) and one for the legs. Pinch a little to fit and voilà: Gingerbread men!


EDIT: Nach Rücksprache mit Frau Menschig (DANKE!) hier nun das Rezept:

Finsterkalte Lebkuchenmännlein

(200 gr) 150 gr Zucker
1 Ei
70 gr gehackte Mandeln
250 gr Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
25 gr Kakao
1 TL Zimt
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1/2 TL Muskat
1/2 TL Kardamom
1/2 TL Zitronenabrieb
1/2 TL Orangenabrieb
Milch

Zucker und Ei verquirlen, die Mandeln zufügen und die restlichen Zutaten hinzusieben.
Gründlich verkneten und nach Bedarf Milch zugeben bis ein fester Teig entsteht.
(Nicht zu viel, sonst klebt er). Teig 1-2 Tage kühl ruhen lassen. Ausrollen und Männlein ausstechen/schneiden.
Im vorgeheizten Ofen bei 220°C 180°C ungefähr 10-12 Minuten backen.

Die fertig gebackenen Männlein habe ich noch mit Royal Icing verziert. Auch hier ist mein Design eher simpel. Aber mir gefallen sie!

EDIT: After speaking with Mrs. Menschig (THANKS!) is here the recipe:

Sablecold Gingerbread men

(200 gr) 150 gr sugar
1 egg
70 gr minced almonds
250 gr flour
1/2 package baking powder
25 gr cocoa
1 tsp cinnamon
seeds of 1/2 vanilla bean
1/2 tsp nutmeg
1/2 tsp cardamom
1/2 tsp lemon zest
1/2 tsp orange zest
milk

Mix the sugar and the egg, add the almonds and the sifted dry ingredients. Knead well adding milk as needed to get a firm dough. (Not too much or it will be sticky). Let the dough rest for 1-2 days in a cool place. Roll it into a sheet and cut out gingerbread men.
Bake in the preheated oven at 220°C 180°C for about 10-12 minutes.

I decorated the baked men with royal icing. The design here is quite simple, too. But I like them!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Schoko-Spritzgebäck

Ihr habt euch bestimmt schon gefragt, wann es bei mir mal Weihnachtsplätzchen zu sehen gibt. Und hier sind sie auch schon. Kleine schokoladige Stangen, gefüllt mit Nougat und zusätzlicher Schokolade verziert.

You probably asked yourself when there will be christmas cookies on my blog. And here they are. Small chocolaty stripes, filled with praline and decorated with some additional chocolate.


Schoko-Spritzgebäck

100 gr Butter
100 gr Puderzucker 
1 Eigelb
70 ml Sahne
200 gr Mehl
2 El Kakao

Nougat zum Füllen, Kuvertüre

Butter mit Puderzucker schaumig schlagen, das Eigelb unterrühren. Die Sahne leicht erwärmen (Handwarm) und nach und nach zum Teig geben. Mehl und Kakao sieben und unterrühren. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Streifen auf mit Backpapier belegte Bleche spritzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° C ungefähr 12-15 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen mit Nougat füllen und ein oder beide Enden in Kuvertüre tauchen.

Chocolate spritz biscuits

100 gr butter
100 gr confectioners' sugar
1 egg yolk
70 ml heavy cream
200 gr flour
2 tbsp cocoa

praline for filling, couverture

Beat butter and confectioners' sugar until white, then add the egg yolk. warm the heavy cream (lukewarm) and add it little by little to the batter. Sift together flour and cocoa and stir it in. Fill the batter into a piping bag fitted with a star tip and pipe stripes on baking trays lined with parchment paper. Bake in the preheated oven at 180°C for about 12 to 15 minutes.
Fill the stripes with praline when completely cool and dip one or both ends into melted couverture.



Man kann die Streifen auch mit Kuvertüre oder Orangenmarmelade zusammenkleben, die Kombination von Schokolade und Orange finde ich total lecker!

You can also glue the stripes together with chocolate or orange marmalade, the combination of chocolate and orange is absolutely delicious!


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Zwetschgen-Pie

Heute habe ich einen weihnachtlichen Pie für euch. Es müssen ja nicht immer Plätzchen zum Adventskaffee sein...

Today I have a christmasy pie for you. You don't always have to serve cookies on advent coffee table....


Zwetschgen-Pie
22er Tarte-Form

215 gr Mehl
100 gr gemahlene Mandeln
1/2 TL Salz
1 EL Zucker
1 TL Zimt
185 gr kalte Butter

ca. 600 gr Zwetschgen
15 gr Stärke
30 gr Zucker

Aus Mehl, Mandeln, Salz, Zucker, Zimt und Butter einen glatten Teig kneten, gegebenenfalls etwas kaltes Wasser zufügen. Den Teig in Folie wickeln und eine Stunde kühlen.

Die Zwetschgen mit Stärke und Zucker kochen, bis der Saft leicht andickt. Nach Geschmack verfeinern: Zimt, Vanille oder Rum. Abkühlen lassen.

Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Aus den Resten verschieden große Sterne ausstechen. Die Füllung in die Form geben und glattstreichen. Dann die Sterne darauf verteilen. Mit Kondensmilch bestreichen und ein wenig Zucker bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ungefähr 30 Minuten backen.

Prune-Pie
22 cm tart pan

215 gr flour
100 gr almonds, grounded
1/2 tsp salt
1 tbsp sugar
1 tsp cinnamon
185 gr cold butter

ca. 600 gr prunes
15 gr cornstarch
30 gr sugar

Knead a smooth dough from flour, almonds, salt, sugar, cinnamon and butter, add a little cold water if necessary. Wrap in cling film and store in the fridge for an hour.

Boil the prunes with starch and sugar until the juice thickens. Add some taste of your choice: cinnamon, vanilla or rum. Let cool.

Roll the dough into a sheet and line your tart pan with it. With different sized cookie cutters cut out stars from the remaining dough. Pour the filling into the pan, smooth the top and place the stars on the surface. Apply some evaporated milk and sprinkle with sugar.
Bake in the preheated oven at 180°C for about 30 minutes.



Ich habe gefrorene Zwetschgen verwendet, man kann den Pie aber auch mit frischen Zwetschgen machen. Glas geht auch, dann aber mit der Süsse aufpassen.

I used frozen prunes, but you can use fresh ones, too. Even prunes in a jar will work, but you have to be careful with the sugar then.


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Meringen

Ich hatte wieder Eiweiss übrig, also habe ich wieder Baisers gemacht. Wobei ich eigentlich die Bezeichnung Meringen schöner finde. Diesmal habe ich sie zweifarbig gemacht.

I had some egg whites left, so I made meringues. This time I made them two-toned.


Das Grundrezept bleibt gleich: pro Eiweiss 50 Gramm Zucker.
Erst werden die Eiweisse mit einer Prise Salz halbsteif geschlagen, dann nach und nach den Zucker hinzugeben. Solange schlagen, bis die Masse steife Spitzen bildet und glänzt.
Eine Hälfte in einen Einweg-Spritzbeutel füllen. Unter die andere Hälfte Kakao heben (je nach Geschmack), dann in einen weiteren Einweg-Spritzbeutel füllen.
Beide Spritzbeutel in einen dritten (größeren) Spritzbeutel schieben. Ich habe eine Sterntülle verwendet. Kleine Häufchen auf Backpapier spritzen und entweder im Ofen oder im Dörrautomaten trocknen.

The basic recipe stays the same: you need 50 grams of sugar per egg white.
First you beat the egg whites with a pinch of salt until they are semi-stiff. Then add the sugar little by little. Beat until you have stiff peaks and the meringue looks glossy. Fill half of the mixture in a disposable piping bag. Fold some cocoa (to your taste) into the other half, and fill it into another disposable piping bag. Now put the two disposable piping bags into a bigger one. I used a star tip on mine. Pipe small heaps onto baking paper and dry them in the oven or in the dehydrator.


Die Meringen sind fertig, wenn sie sich leicht vom Papier lösen lassen und hohl klingen.
Luftdicht aufbewahren!

The meringues are done, when you can lift them easily from the paper and they sound hollow. Keep them in an airtight jar!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Gingerbread

Lange hab ich nichts aus meinem geliebten Miette-Backbuch gebacken. Aber nun war es wieder soweit: das Gingerbread wollte ausprobiert werden. Und hier ist es also. Die dunkle Farbe stammt vom Zuckerrübensirup (eigentlich ist Melasse drin, aber bei uns auf dem Dorf...)

It has been a while since I made something from my beloved Miette baking book. But now I  wanted to try the Gingerbread. And here it is. The dark color is from the sugar beet syrup (normally you should use molasses, but at our village...)

Das Gingerbread ist schön saftig, weil auch Guinness darin verbacken ist. Und mit den vielen leckeren Gewürzen darin, passt es natürlich perfekt in diese Jahreszeit (anscheinend kann man es aber das ganze Jahr in den Miette-Läden kaufen).

The Gingerbread is very moist because you use Guinness to make it. And with all that tasty spices in it, it fits perfect in this season ( although you can buy it year-round in the Miette stores).


Obendrauf ist ein leckeres Frischkäse-Frosting, das ich mit ein bißchen Zimt bestäubt habe. Am zweiten Tag ist das Gingerbread noch besser, weil dann die Gewürze durchgezogen sind. Fazit: Sehr gut, wird wieder gebacken!

On top is a delicious cream cheese frosting, which I dusted with some cinnamon. On the second day, the Gingerbread is even better, because the spices have spread their flavor.
Conclusion: very good, will be baked again!